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Landwirtschaft

Ammoniak, Lachgas und Methan
Die Landwirtschaft ist Hauptemittent von Ammoniak, Lachgas und Methan:

Ammoniak und Lachgas tragen zu den ohnehin zu hohen Stickstoffablagerungen bei (Stickoxide!). Die Stickstoffablagerungen führen zu Überdüngung und damit Schädigung von empfindlichen Oekosystemen und zusätzlichen unerwünschten Einträgen in Boden und Gewässer.

Die Luftreinhalte-Verordnung soll im Bereich Landwirtschaft künftig vermehrt vollzogen werden. Es ist wichtig, dass diese Emissionen reduziert werden. Die Gewässerschutzmassnahmen in der Landwirtschaft und die Agrarreform 2002 kommen aber auch der Luftreinhaltung zugute. Es wird geschätzt, dass die Ammoniak-Emissionen durch diese Entwicklung bis 2010 um ca. 10 bis 15% abnehmen. Für grössere Reduktionen müssen zusätzliche Massnahmen getroffen werden. Die Situation muss bezüglich Ammoniak in den nächsten Jahren genauer geprüft werden.

Die Methan-Emissionen stammen vorwiegend aus der Rindviehhaltung. Hier gibt es keine Massnahmen, ausser die Rindviehbestände werden reduziert.

Feuerbrand
Wer abgeholztes Feuerbrandmaterial verbrennen muss, sollte dies bei den offiziellen Stellen melden, um sich vor einer Strafverfolgung zu schützen. Auch diese Feuer sollen möglichst raucharm ablaufen, auch um eine Verbreitung der Krankheit über den Rauch zu verhindern.
Mehr dazu finden Sie auf der Seite Feuerbrand des Landwirtschaftsamtes.


Gerüche aus der Landwirtschaft 
Ein weiterer Bereich sind Gerüche aus der Landwirtschaft. Diese sind bedingt durch Tierhaltung, Hofdüngerlagerung und Hofdüngeranwendung. Für die Tierhaltung gelten nach der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) Mindestabstandsvorschriften. Das AfU prüft die Einhaltung dieser Vorschriften bei Neuanlagen und macht entsprechende Abklärungen und Anordnungen bei übermässigen Geruchsbelästigungen aus solchen Anlagen.

Eine korrekte Abluftableitung und, wenn es nicht anders geht, Abluftreinigungsanlagen (Biowäscher, Biofilter) schaffen hier meistens Abhilfe. Bei der Hofdüngerlagerung und -anwendung können gedeckte Hofdüngerlager und spezielle Anwendungsverfahren, die vor allem auch der Reduktion der Ammoniakemissionen dienen, die Geruchseinwirkungen deutlich mindern. Gefragt ist hier aber vor allem auch Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft durch den Landwirt.

Weitere Informationen: